Ein übler Betrug! Die Person, die das Bürgergeld-Jobangebot erhalten hatte, wurde stattdessen in ein betrügerisches System verwickelt.
Pascal aus „Hartz und herzlich“ bewirbt sich im Supermarkt. Dabei unterläuft dem Bürgergeld-Empfänger ein peinliches Malheur.

Bürgergeld: Was Familien mit Kindern wissen müssen
Pascal (24) und Arbeit – das war bisher keine große Liebesgeschichte. Jegliche Maßnahmen des Jobcenters hat der „Hartz und herzlich“-Protagonist abgebrochen oder gar nicht erst angetreten. Stattdessen: Bürgergeld. Doch jetzt plötzlich der Sinneswandel: Pascal bewirbt sich in einem Supermarkt in Mannheim. Was dann folgt, lässt sich nur als Fiasko beschreiben.
Der Filialleiter ist im Urlaub, die Rückmeldung lässt wochenlang auf sich warten. „Ich war vor drei Wochen, vier Wochen dort und warte noch auf Rückmeldung“, sagt Pascal, dem das lange Warten zur Zerreißprobe wird. Also versucht er es bei der Vertretung.
„Ich weiß gar nicht mehr, wie der Filialleiter heißt“
Und hier beginnt das eigentliche Drama. Die Vertretung fragt, bei wem er die Bewerbung abgegeben habe. Pascals Antwort: „Ich hab die beim Herrn … ich weiß gar nicht mehr, wie der Filialleiter heißt.“ Kurze Pause am Telefon. Dann die nächste Frage: Wofür er sich denn beworben habe? „So im Verkauf“, antwortet Pascal trocken. Der Mitarbeiter klingt irritiert.
Pascal klingt unvorbereitet. Der Anruf endet damit, dass er warten soll, bis der Marktleiter zurück ist. Ob Pascal den Job bekommt, ist offen. Dass er beim Supermarkt keinen bleibenden Eindruck hinterlassen hat, weniger.
Ansonsten hat Pascal ganz andere Prioritäten: Trotz fehlendem Job gönnt er sich mit seiner Halbwaisenrente eine Klimaanlage. Was dann passiert, hätte er sich besser vorher überlegen sollen.




