GZSZ: “Gefunden” – John und Zoe kämpfen auf Leben und Tod
Nach dem Tod von Paulina entbrennt ein Sorgerechtsstreit um Clara. Sowohl Zoe als auch John, der sich inzwischen mit einem Vaterschaftstest die Legitimation dafür geholt hat, möchten die Kleine zu sich holen. Doch nach einem explosiven Aufeinandertreffen der beiden ist Clara plötzlich verschwunden.
John und Zoe treffen sich zufällig im Kolle-Kiez. Bei dieser Gelegenheit erklärt John, dass er das Sorgerecht für Clara beantragen wird. „Na, da wird sich deine Frau ja drüber freuen“, antwortet Zoe schnippisch und trifft damit ins Schwarze. John hat Laura noch immer nicht gesagt, dass er ein Kind mit ihrer Erzfeindin hat. Trotzdem ist er zuversichtlich. Er ist Claras leiblicher Vater, hat einer Adoption nie zugestimmt, hat einen festen Job und ist nicht vorbestraft. Ganz im Gegenteil zu Zoe.
ACHTUNG, SPOILER!
Zoe scheint der Ernst der Lage bewusst zu sein. Obwohl ihre Strafakte geklärt wurde, stehen ihre Chancen, Clara zugesprochen zu bekommen, nicht besonders gut. Sie hat nicht einmal einen Job. Nach einigen Telefonaten wird Zoe klar: Wenn sie ihre Tochter nicht verlieren will, muss sie handeln. Doch statt ihr Leben zu ordnen, greift sie zu gewohnten Methoden. Sie entführt Clara aus dem Krankenhaus, um mit ihr ins Ausland zu fliehen.
John erfährt von Yvonne, dass Clara verschwunden ist. „Clara. Sie hatte einen Termin hier im Jeremias und jetzt ist sie verschwunden. Die Polizei ist hier, das Jugendamt … die suchen nach ihr“, erklärt sie am Telefon. John muss nicht lange überlegen, um zu erkennen, was passiert ist. Wird er Zoe aufspüren und seine Tochter zurückholen?
Wer bekommt Jo Gerners Stimmen im Aufsichtsrat?
Jo Gerner liegt im Koma, aber die Welt dreht sich weiter – speziell auch seine Geschäfte. Deshalb muss nun geklärt werden, wer die Bank leitet, solange er dazu nicht in der Lage ist. Zum Glück hat Jo eine Unternehmens-Vorsorgevollmacht erstellt, als es ihm schlecht ging und er dachte, dass er an Demenz erkrankt ist. Die wird nun von einem Notar verlesen.
„Die Anteilseignerin Rosa Lehmann befindet sich im Ausland und wird nicht an dieser Sitzung teilnehmen“, erklärt der Notar bei der Verlesung in den Räumen der Gerner Financial Group. Er wird übrigens von Pierre Sanoussi-Bliss gespielt, den einige Zuschauer und Zuschauerinnen aus der ZDF-Krimireihe „Der Alte“ oder aus dem Dschungelcamp 2025 kennen dürften.
In seiner Vorsorgevollmacht hat Jo seine Kinder und seine Kindeskinder bedacht. Enkelin Sunny ist allerdings, genau wie ihre Mutter Vanessa, nicht anwesend. Als weitere Anteilseignerin ist Katrin geladen, die Johanna begleitet. Außerdem sitzen Julian und Matilda mit am Tisch.
Das Dokument wird verlesen
In der Vorsorgevollmacht ist festgelegt, dass Jo Gerners Stimmen im Aufsichtsrat der Bank zu gleichen Teilen an seine Kinder und Kindeskinder übergehen. Das macht Matilda sichtlich nervös, denn die Vollmacht ist schon einige Monate alt. Der jüngste Wunsch ihres Vaters war es, dass sie die Bankgeschäfte übernimmt. Das hatte er ihr im Beisein von Julian am Krankenbett gesagt, bevor er ins Koma fiel. Matilda entspannt sich etwas, als sie erfährt, dass Vanessa und Sunny kein Interesse am operativen Geschäft der Bank haben. Auch Johanna verzichtet. Übrig bleiben sie und Julian.
Kein Rückhalt von Julian
Deshalb erklärt Matilda in der Runde, was der letzte Wunsch ihres Vaters war. Als Zeugen führt sie Julian an, der jedoch nicht vorhat, ihre Ausführungen zu bestätigen. Sieht er die Chance, wieder in der Bank Fuß zu fassen und seinem Vater zu beweisen, was er kann? Dafür fällt er seiner Schwester dann aber gewaltig in den Rücken und missachtet Gerners Wunsch.




