„Bauer sucht Frau“: Daniel schlägt gnadenlos zurück – RTL hält schützend die Hand über ihn

Hamminkeln · Landwirt Daniel aus Hamminkeln macht bei der aktuellen Staffel von „Bauer sucht Frau“ mit. Derzeit sieht er sich und seine Hofdamen jedoch mit Hass in den sozialen Medien konfrontiert – und bezieht deshalb Stellung.

Bauer sucht Frau“ 2025: Daniel reagiert auf Cyber-Mobbing

Romantische Sonnenuntergänge über grünen Wiesen, schüchterne Blicke bei der Stallarbeit und das große Versprechen der Liebe auf dem Land – so präsentiert sich „Bauer sucht Frau“ den Zuschauern. Doch die Sendung hat auch Schattenseiten: Anfeindungen im Netz zum Beispiel. Und genau damit sieht Bauer Daniel aus Hamminkeln, Teilnehmer der laufenden Staffel, sich und seine Hofdamen Emely und Jennifer derzeit konfrontiert.

Daniel bezieht Stellung auf Instagram

Aus diesem Grund meldet sich der 34 Jahre alte Landwirt auf der Plattform Instagram zu Wort. Er schreibt: „Manchmal fühlt es sich so an, als wäre das Internet ein Gegner, der zu groß und zu mächtig ist.“ Lange habe er darüber nachgedacht, ob er diesen Schritt gehen soll. „Doch irgendwann wurde mir klar: Jede Minute des Zweifelns nimmt mir eine Minute des Handelns.“

Und dann wird Daniel konkreter: „Ob ihr mich mögt oder nicht – das liegt nicht in meiner Kontrolle. Wie ich wirke, ob kühl, distanziert oder arrogant, kann ich nicht immer beeinflussen. Aber eines kann ich tun: Ich kann für Menschen einstehen, die es verdient haben, geschützt zu werden.“

Eine Hofwoche voller Herausforderungen

Damit bezieht er sich auf Emely und Jennifer – die beiden Frauen, die er auf seinen Hof in Hamminkeln einlud. In der vergangenen Woche entschied er sich dann dafür, die restliche Hofwoche mit Jennifer verbringen zu wollen – für Emely ging es nach Hause. Die Hofwoche jedenfalls sei eine Woche „voller neuer Erfahrungen, voller Herausforderungen, Ängste und echter Gefühle“ gewesen, teilt der Landwirt weiter mit. „Eine TV-Show ohne Drehbuch – dafür mit echten Menschen, echten Momenten und echten Grenzen.“

Nicht alles, was passiere, werde zudem im Fernsehen gezeigt, betont er: „Vieles wird gekürzt, zusammengeschnitten, angepasst. Und währenddessen trägt man Verantwortung: Man hat Gäste im eigenen Zuhause, Menschen, denen man Sicherheit und ein Ankommen ermöglichen will – rund um die Uhr.“

„Die wahre Gefahr kommt aus dem Internet“

Doch das sei kaum das Problem, findet Daniel: „Die wahre Gefahr liegt oft nicht vor der Kamera. Sie kommt aus dem Internet – verborgen hinter Bildschirmen, aus der Bequemlichkeit der eigenen vier Wände, aus einem vermeintlich sicheren Raum heraus.“

„Cybermobbing ist einfach. Und passiert schnell. Was soll schon passieren?“ Genau das sei das Problem, ermahnt er: „Wenn ihr euch über mich auslassen wollt – tut es. Ich halte das aus. Aber bitte: Lasst diejenigen in Ruhe, die bei mir ein neues Zuhause gesucht haben. Sie haben diese Angriffe nicht verdient.“

Anfeindungen unter zahlreichen Beiträgen

Zum Hintergrund: In den sozialen Medien werden Daniel, Jennifer und Emely unter zahlreichen Beiträgen angefeindet. In Bezug auf den Landwirt heißt es häufig, er suche in den Frauen günstige Arbeitskräfte. Viele Nutzer meinen zudem, es sei die richtige Wahl gewesen, Emely nach Hause zu schicken, denn sie habe sich wie eine Hausherrin verhalten. Mit Jennifer habe man vor allem Mitleid, heißt es oft, denn Daniel behandele sie eben wie eine Putzkraft. Andere Nutzer hingegen schreiben, sie sei unscheinbar.

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