Bürgergeld-Empfängerin verschweigt Minijob: Jobcenter schlägt eiskalt zurück
Bürgergeld-Empfängerin Jessica wollte dem Jobcenter scheinbar ihren Minijob verschweigen. Doch das lässt das Amt nicht mit sich machen.

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Kann das alles wirklich stimmen?
So hatte die 39-jährige Bürgergeld-Empfängerin Jessica einen Minijob angenommen, dies dem Jobcenter aber nicht mitgeteilt. Und so reagierten die Mitarbeiter der Behörde eiskalt und strichen dem Paar ein Fünftel seiner „Einnahmen“.
Jobcenter streicht Bürgergeld-Empfängern 20 Prozent
Für Jessica und Olaf ein herber Schlag. Gespart werden soll nun ausgerechnet an Lebensmitteln. Und so berichtet Olaf, während er sich genüsslich eine Zigarette raucht, dass es abends eine ganz spezielle Essenskombi geben wird. Kartoffelpüree mit Pommes. Zweierlei vom Erdapfel also. Klingt besonders.
Die Lage jedoch ist angespannt. So muss das Paar eigentlich monatlich 200 Euro für die Mietschulden von Olafs verstorbenem Vater aufbringen. Doch das ist in dieser Situation nicht mehr möglich. Problematisch ebenfalls: Das Kartoffelpüree, das Olaf zum Abendessen bereiten will, haben die beiden auf der Straße gefunden. Gleich mehrere Packungen haben dort gelegen, berichtet Jessica. Zum Teil sind diese auch bereits abgelaufen.
Bürgergeld-Paar hat auch noch Tiere
Jessica jedoch scheint das nicht zu stören: „Die sind ja original eingeschweißt. Der Karton ist ein bisschen zerdellt, aber ist ja trotzdem nicht schlecht, ist ja immer noch verwendbar.“ Warum auch wegschmeißen, wenn sie noch gut sind. Bei lediglich 270 Euro, die den beiden nach Abzug aller Fixkosten übrig bleiben, bleibt ihnen aber auch eigentlich keine andere Wahl.
Auch, weil Olaf und Jessica noch mehreren Tieren ein Zuhause geben. Viel bleibt da wirklich nicht. Umso trauriger, dass Jessica ihren Minijob so schnell wieder geschmissen hat.




