Mandy bei „Armes Deutschland“: Kein Geld, aber zum 6. mal schwanger!
Vor Monaten trennte sich Mandy aus „Armes Deutschland“ von Freund Pascal. Trotzdem erwartet sie von ihm ein neues Kind – und neue Geldprobleme.
Wer regelmäßig die Sozial-Doku „Armes Deutschland“ schaut, der dürfte diese junge Frau schon kennen: Mandy lebt mit vier ihrer fünf Kinder in einer kleinen Wohnung in Bergisch-Gladbach bei Köln, hat sich vor geraumer Zeit von ihrem Partner Pascal getrennt. Nun kümmert sie sich allein um ihre Töchter und Söhne. Das Geld sitzt da nicht besonders locker. Nun der Schock: In der neuen Folge von „Armes Deutschland“ am Dienstag gesteht Mandy, dass sie schon wieder schwanger ist – und zwar von ihrem Ex Pascal! Kein Geld, aber das sechste Kind ist unterwegs: Wie soll die junge Fünffach-Mutter das nur stemmen?
Mandy aus „Armes Deutschland“ ist wieder schwanger – und bekommt ihr 6. Kind!
„Armes Deutschland“ begleitete die kleine Patchwork-Familie schon in der Vergangenheit. Mandy und Pascal lebten zusammen mit den fünf Kindern. Drei brachte Mandy aus einer früheren Beziehung mit, zweimal wurde sie schwanger von Pascal. Von all ihren Kindern sei nur eins geplant gewesen, sagte sie in einer Folge von „Armes Deutschland“. Und nun kommt weiterer ungeplanter Nachwuchs dazu: Mandy ist zum inzwischen sechsten Mal schwanger! „Wie das passieren konnte weiß jeder. Wir haben auch verhütet. Ich kann mir nur nicht erklären warum“, sagt sie. Doch nun gilt für sie: „Es ist wie es ist.“
Erst vor Monaten hatte sich das Paar getrennt. Zwischen den beiden passte es einfach nicht mehr – sie hätten sich nicht mehr vernünftig unterhalten können, hätten das ihren Kindern nicht vorleben wollen, sagt Mandy bei „Armes Deutschland“. Aber: Der Kontakt blieb schon durch die gemeinsamen Kinder bestehen, Mandy und Pascal sahen sich weiter regelmäßig. Dann kam es offenbar zu einem weiteren Beziehungs-Versuch. Die beiden hätten probiert, ob es noch einmal funktioniert oder nicht. „Aber das sollte jetzt auch nicht dabei rumkommen“, sagt Mandy.

Sie ist bereits in der zehnten Schwangerschaftswoche. Eine Situation, die Mandy ziemlich zusetzt. „Ich bin alleinerziehend mit fünf Kindern. Schaffe ich das mit sechs Kindern? Das sind ganz viele Fragen, die einem im Kopf rumschwirren.“ Im Gespräch mit einer Freundin macht sie ihren Gedanken Luft: Eigentlich wollte sie sich endlich eine Arbeit suchen, doch mit sechs Kindern und einem besonders pflegebedürftigen Säugling kommt das nicht infrage. Der Frauenarzt habe ihr schon beim letzten Kind zur Abtreibung geraten. „Der hat gesagt: Das schaffen Sie nicht.“ Doch das komme nicht infrage. „Wenn du dich hinsetzt und machst den Ultraschall, ist es was anderes, wenn du den Herzschlag siehst und hörst.“
Auch finanziell bringt die Schwangerschaft die fünffache Mutter in eine prekäre Situation. „Da wird mir schlecht, wenn ich über meine Finanzen und über das, was noch kommt, nachdenke.“ Sie brauche mehr Lebensmittel, Milch, Windeln. „Das wird auf jeden Fall teuer.“ Bei „Armes Deutschland“ geht sie zur Apotheke, kauft sich dort ein Folsäurepräparat, das das Wachstum des Embryos unterstützen soll. „Das waren jetzt die ersten 17 Euro, die ich für das Baby ausgegeben habe“, sagt sie. Doch es komme noch wesentlich mehr. Für Mandy steht aber fest: Sie will sich Hilfe über Schwangerschaftsberatung und den zuständigen Stellen holen, um verschiedene Dinge zu finanzieren, die sie für das Kind braucht.





